Wie blöd bin ich eigentlich ?

Wenn wir ehrlich sind, weiß jeder von uns, wie wir die lästigen Speckrollen, den dicken Bauch, Po und Schenkel wieder auf ein erträgliches Maß reduzieren können, aber wir sind einfach zu willensschwach. Es ist nun mal einfacher die Schokolade im Feinkostgewölbe zu bunkern, als sie wieder los zu werden. In jeder Frauenzeitschrift gibt es Rezepte für gesunde Gerichte, gibt es Tipps für sportliche Betätigungen. Abgesehen von einem geringen Teil der Bevölkerung, der wirklich dick ist, weil Krankheiten die Ursachen sind, hat sich der Rest einfach nur überfressen. Der innere Schweinehund, auf den wir alles schieben, muss herhalten für unsere Schwächen. ich bin da nicht anders. Ich habe etliche Diäten ausprobiert und mal abgesehen vom Sinn dieser Aktionen immer nur kurz durchgehalten. 

Durch mein extremes Gewicht sind meine Gelenke nicht nur überbelastet, sie haben sich nach und nach verabschiedet. Meine Kniegelenke waren so runter, dass ich keine 200 m mehr ohne größte Schmerzen gehen konnte und im Endeffekt 2 neue   künstliche Kniegelenke brauchte. Durch diese körperlichen Einschränkungen und die nachfolgenden langen Heilungsperioden nach den OP´s war ich in den letzten 6 Jahren quasi out of Order und hab mir all die leckeren Sachen noch mehr auf die Rippen gebunkert. 

Auf einer Reha vor 5 Jahren lernte ich meine Gewicht durch die Reduzierung der aufgenommenen Fette zu verringern. Das klappte wunderbar und ich verlor in 5 Wochen 7 kg. Ich hatte ein Schwimmbad in der Reha und ich zog täglich meine Runden. Genau richtig für meine strapazierten Knochen. Daheim hatte ich nicht die Möglichkeit zum Schwimmen. Das wäre nicht das übel gewesen, aber ich fing nach kurzer Zeit an wieder ohne auf die Fette zu achten zu futtern und fix waren die Kilos wieder drauf. Wie bescheuert bin ich eigentlich ? Immer und immer wieder. 

Jetzt habe ich mir die alten "Fettregeln " wieder herausgesucht , denn wegschmeißen konnte und wollte ich sie nicht, und werde es mit Hilfe meines eigentlich gesunden Menschenverstandes noch einmal versuchen und hoffentlich schaffen. 

Anouk 26.01.2019, 19.28| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltägliches

Gute Fette



Frühstück gesund, denn Avocado haben gute Fette. Alles schön und gut, da ich aber durch Fettreduzierung mein Gewicht verringern will, hauen mir die kleinen Scheisserchen ordentlich ins Kontor. 100g haben 15g Fett. Bei meiner Tagesmenge von max. 40g - 63 g Fett hat mich die wirklich kleine Avocado schon gut 30g gekostet. Schritte heute 2998

Anouk 24.01.2019, 18.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gefuttertes

Abendessen



Matjes immer wieder lecker

Anouk 23.01.2019, 17.34| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gefuttertes

Ein kleines bischen stolz



Der erste Arbeitstag nach 5 Monaten. Was hatte ich Bammel. Völlig unbegründet. Die Kollegen freuten sich. Es war als wäre ich nie weg gewesen. Nachdem ich mich durch fast 120 Mails und ebenso viele Interna gekämpft hatte war auch schon Feierabend. Morgen dann drei eLearning Tools und ich bin wieder auf dem laufenden.. Meinen zweiten kleinen Kampf an der Futter- und Bewegungafront habe ich auch erfolgreich gestartet. Ich habe mir noch alte Unterlagen aus einer Reha von 2015 herausgesucht. Eine Ankreuzhilfe zum Festhalten der verzehrten Fettpunkte. Das hatte mir seiner Zeit gut geholfen. Da meine Hundedame daheim bei meinem Sohn geblieben ist, bin ich heute mit mir allein Gassi gegangen. Ein Spaziergang an den Fluss. Mir ist keine Menschenseele begegnet. Recht gruselig so eine fast ausgestorbene Kleinstsdt. Gesehen habe ich dafür einen Graureiher. Der ergriff leider die Flucht als ich näher kam. Schrittzähler bis jetzt 3541 Schritte. Da fehlt ne Menge zum Tagesziel 10000. Aber wenn ich am Schalter steh den ganzen Tag, da kommt nicht viel rum . Ich kann da schlecht auf der Stelle treten. Dann schicken mich die Kollegen gleich wieder heim mit der Diagnose Sockenschuss. Ich überlege ob ich morgens auf ganz langem Umweg in die Bank gehe. Ich werd schon vorankommen.

Anouk 23.01.2019, 17.09| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltägliches

5 lange Jahre



Ich habe meinen alten Schrittzähler gesucht und tatsächlich gefunden. Letztes abgespeichertes Datum Dezember 2013. Fünf lange Jahre ist das her. Das war kurz nach meiner ersten Meniskus OP. Danach kamen keine Aufzeichnungen mehr, denn ein halbes Jahr später knallte der Meniskus im anderen Knie. 2016 und 2017 dann die beiden Knie TEP. Nun ist alles repariert und der gute alte Zähler ist neu gestartet und geht mit mir ab morgen früh durch den Tag.

Anouk 22.01.2019, 20.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltägliches

Nervennahrung



Ich bin in meiner kleinen Dienstwohnung angekommen und habe auch gleich für die nächsten Tage eingekauft. Nur gesundes Zeug. Fisch, Gemüse, Obst, Dinkelbrot usw. Und für heute Abend ein seelentröstenses Eis. Damit schliesse ich dann auch gleich meine Nascheskapaden ab. Zukünftig gibt es davon dann nur zu besonderen Anlässen. Den Beitrag habe ich vom Handy aus gepostet. Ich hoffe das passt alles so hin mit Text und Bildgrösse. Ich bin ja erst mal froh, dass es so überhaupt geklappt hat.

Anouk 22.01.2019, 17.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Alltägliches

Schmerz-und andere Mittelchen

Seit etwa 8 Jahren lebe ich mit Schmerzmitteln. Ohne diese kleinen Helferlein hätte ich es nicht mehr von A nach B geschafft. Nun sagen ja viele, dass man bei einem so langem Gebrauch abhängig von den bunten Pillen wird. Nein,wird man nicht. Nach meiner ersten Knie-Tep musste ich sogar ärztlich verordnet bis zu 14 Schmerztabletten täglich einwerfen. Nachdem der Wundschmerz vorüber war, brauchte ich gar keine Tabletten mehr. Hätte nicht mein zweites Knie aus purer Eifersucht darauf bestanden auch so eine schicke Prothese zu bekommen... Also noch mal die Pharmakeule , zusätzlich gespickt mit Cortisonspritzen und alles ist fast gut. So ganz mag das 2. Knie noch nicht in der Spur laufen, aber ich benötige keine Schmerzmittel mehr. 

Morgen werde ich sogar versuchen wieder zu arbeiten, Hardcore, denn ich habe einen Job bei dem ich den ganzen Tag stehen muss. Ich versuche es. Ohne Pillen, versteht sich. Ein bischen bammelig ist mir nur nach 5 Monaten wieder loszulegen. Ich habe das Gefühl alles vergessen zu haben. Hinzu kommt ein neues Computerprogramm, das eingeführt wurde. Ich habe einen einzigen Tag Zeit es zu begreifen, denn meine Kollegin ist ab Donnerstag in einer anderen Filiale. Bis dahin muss es sitzen. Uff.. 

Da brauche ich dann doch ein Pillchen heute Abend, eines um schlafen zu können. Da alledings muss ich aufpassen, denn diese kleinen Scheisserchen machen süchtig 

Ich pack dann mal meine Tasche, denn es geht über Land. Mein alter Arbeitgeber war so nett, mich vor 4 Jahren in die Wallachei zu schicken. Indirekte Kündigung kann man sagen, aber ich habe nicht gekündigt. Ich halte durch. 

Anouk 22.01.2019, 12.41| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltägliches

Das runde Leder

Nein, es geht nicht um mich, auch wenn ich so langsam selbst zum "runden Leder" werde. 

Ich freue mich auf den Fernsehabend. Handball-WM, das ist so ganz nach meinem Geschmack. Vielleicht mag ich es besonders, weil ich in der Jugend selbst eine Weile gespielt und zwischen den Pfosten gestanden habe. Tja so gelenkig war ich mal. Noch vor ein paar Jahren habe ich ein astreines Spagat aufs Parkett gebracht, so dass einigen Kollegen der Mund offenblieb. Das werde ich leider nie mehr so hinbringen, auch wenn ich mein Ziel mehr Beweglichkeit und ein normales Gewicht erreichen sollte. 

Durch zwei Ersatzteile sind meine Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt, so dass ein in die Hocke gehen oder ein Hinknieen nicht mehr möglich sind. Das sind so ein paar Stolpersteine für das mehr bewegen wollen und sollen. Aber ich werde das irgendwie kompensieren. Radfahren ist ab dem Frühjahr wieder erlaubt und mit ein bischen illegalem Schwung aus dem Ebike wird es schon gehen. Nun bin ich ganz vom Thema weg. 

Handball war angesagt. Ich mag unsere Mannschaft um Nationaltrainer Prokopp. Der hat es geschafft die Jungs wirklich zu einem Team zu formen. Wolff im Tor begeistert mich immer wieder aufs neue und die restlichen Spieler sind wirklich Kanonen. Da wird um jeden Ball gekämpft und jedes Tor mit geballter Faust gefeiert. Ich bin stolz auf unser Team und hoffe, dass es heute gut gegen Kroatien läuft. 

Das andere Leder rollt seit dem Wochenende ja auch wieder. Fussballbundesliga, meine zweite Leidenschaft. Hier schlägt mein Herz für RB Leipzig , die Hertha und ein bisschen auch für Schalke. Wer mir wirklich am Hintertürchen vorbeigeht ist der 1. FC Arroganz .  Ein wenig Bauchweh machen mir die Wechselgedanken von Timo Werner. Ich hoffe er geht zu Borussia Dortmund und nicht zum FC Bayern. Aber wer soll es einem Jungspund verübeln, wenn er den für sich lukrativeren Weg geht. Verstehen kann ich da die RB Fans nicht, die jetzt schon mit Parolen umhergrölen wie "Timo Werner Hurensohn" .. Klar werden sie enttäuscht sein, aber alles sollte doch oberhalb der Gürtellinie bleiben. 

Sport in der Flimmerkiste anschauen kann ich schon ganz gut, nun geht's dann um die Wurst, oder besser an den Speck, den meinigen..  

Anouk 21.01.2019, 19.30| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltägliches

Jump

Irgendwie beginnt das neue Jahr gleich mit einem indirekten Fehlstart. Nein das ist so auch nicht ganz richtig. Mein Start ist nur etwas verspätet. Ich habe nicht wirklich etwas falsch gemacht. Ich war über 4 Monate krank geschrieben.  Es ist schon bequem, wenn man sein Leben ruhig angehen lassen kann. Daheim, gemütlich vor der Flimmerkiste, mit einem Buch auf der Couch oder mit dem Hörbuch auf den Ohren..  Gefrühstückt wird nicht um eine gottlos frühe Stunde, sondern nachdem ich ausgeschlafen habe. Mittagessen geht auch mal nachmittags um 16 Uhr.

Tja, das alles wird sich nun wieder ändern, denn meine lange Krankschreibung neigt sich dem Ende und ich muss wieder in die Spur. Ein bisschen bin ich froh wieder unter Menschen zu kommen, andererseits bin ich jetzt auch in dem Alter, in dem ich mir sage, nun sollen mal die jungen Leute die Welt retten. Für das Altersteilzeitangebot meines Arbeitgebers bin ich leider 2 Jahre zu jung. Liebend gern hätte ich das Angebot angenommen und wäre im geschlossenen Dreisprung auf meine Terrasse gehüpft.

Nun es hilft nichts, ab Mittwoch gehe ich wieder an die Front und lächele. Lächeln gehört dazu, denn ohne macht es mir keinen Spaß. Meine Kunden mögen mich und ich freue mich jetzt schon auf die vielen Begrüßungsetüden. „Ach ist das schön, dass Sie wieder da sind“ „Wir haben Sie schon vermisst“  .. usw. Die alten Leutchen sind froh, dass noch „lebendige“ Mitarbeiter für sie da sind , die auch mal einen Beleg ausschreiben und etwas in Ruhe erklären.

Also beginnt mein neues Jahr sozusagen mit einem Jump-Start, so einem, bei dem man am Ladekabel einer fremden Batterie hängt, und von dem ich heute abstöpseln muss. 

Also jumpe ich ins neue Jahr, Arbeitsjahr, Lebensjahr 2019

Vorsätze hatte ich eigentlich keine . Eigentlich .. das sagt wieder mal alles. Der innere Wunsch war immer da, gesünder zu leben, sich mehr zu bewegen.. Kennt jeder, hält auch jeder ein, bis so ca. Anfang Februar. Dann kommen die Gebrüder Schlendrian und Dasmachichgleichmorgen .. Wäre auch wieder so gelaufen in 2019, wenn da nicht dieser Brief in meinem Postfach für Schweißausbrüche gesorgt hätte.

Einladung zum Klassentreffen

Ach du Scheiße. Mir wurde gleich mal heiß und kalt . Juhu, endlich alle einmal wiedersehen, aber soooooo kann ich im Leben nicht aufs Klassentreffen. Das, was da in den Raum watscheln würde, hat aber auch so gar nichts mehr mit mir zu tun. Im Laufe der letzten 40 Jahre habe ich mich locker verdoppelt, wenn nicht gar… Aber lassen wir das.

Ich habe es noch im Ohr, wenn die Jungs der Klasse einer molligen Schülerin hinterhergrölten : Rattatatata ich bin ein Panzer …

Puhh .. Damals ging mich das ja nichts an, aber heute bin ICH der Panzer, die Wuchtbrumme, die Maschine, Tonne, ein gestrandeter Wal.

Danke lieber Gott für das Klassentreffen, denn JETZT MUSS ICH … Einen besseren Jump ins neue Jahr gibt es wohl kaum.

Also dann los. Top, die Watte quillt ,  äh die Wette gilt.  Neee auch nicht. Ich will mich nicht unter Druck setzen mit irgendwelchen Wetten und Versprechungen, ich will einfach nur versuchen endlich mal anzufangen und durchzuhalten. Es geht auch nicht nur darum vor den alten Klassenkameraden nicht wie eine Plantschkuh auszusehen. Die Knochen sind schon im Eimer, der Blutdruck in astronmischen Höhen. Ich habe einfach keine Zeit mehr für Firlefanz. Sonst erlebe ich das Klassentreffen am Ende gar nicht mehr. 

Und da mir das als Motto "Keine Zeit mehr für Firlefanz" gut gefällt,  habe ich mir das gleich mal als Blogadresse ins Internet gemeisselt.  Ich freue mich über jeder Unterstützung. Vielleicht liest ja wer mit.

Anouk  ( Das ist natürlich (m)ein fiktiver Name unter dem ich hier schreiben möchte. Ich heiße natürlich anders, aber da mir gerade der Ar*** auf Grundeis geht, habe ich mir einen Namen aus dem arktischen Norden ausgesucht)



Anouk 21.01.2019, 15.21| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Alltägliches

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Verschaffe dir einen Überblick über deine Ziele und ordne sie; so hast du am ehesten die Chance, sie zu verwirklichen.

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